Antrag beschlossen vom 66. Landeskongress Bayern am 03.06.2007
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Die JuLis erteilen den Plänen einer Speicherung biometrischer
Daten aller Bürger in staatlichen Datenbanken wie
Einwohnermeldeämtern eine klare Absage.
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Die Liberalen setzten sich auf allen Ebenen gegen das verdeckte
Eindringen des Staates auf private Computer ein (Stichwort
Bundestrojaner ), die weiterhin wie bisher nur
Untersuchungsgegenstand ordentlicher Hausdurchsuchungen zu sein
haben. Gegen eine Grundgesetzänderung, wie vom Bundesinnenminister
angestrebt, bilden die Liberalen eine Opposition. Zu diesen sowie
zu den bereits zugegebenen Onlinedurchsuchungen durch BND und
Verfassungsschutz (siehe Begründung) wird die FDP aufgefordert,
eine Aufklärungskampagne für die Bevölkerung zu organisieren.
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Die Liberalen erteilen einer großangelegten
Vorratsdatenspeicherung eine klare Absage und setzen es sich zum
Ziel, in mehreren Schritten die Ausweitung der Datenvorhaltezeit
auf ein halbes Jahr zurückzunehmen und dann die Vorschrift der
Datenvorhalteeinrichtungen wieder vollständig abzuschaffen.
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Die JuLis gehen in klare Opposition gegen die Planungen der
Bundesregierung, Mauterfassungseinrichtungen zur Strafverfolgung
einzusetzen und damit die technischen Kapazitäten auszureizen,
erfasste Daten aller Bürger zu speichern und damit persönlichen
Wortbruch gegenüber den Beteuerungen bei der Errichtung zu
begehen.
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Die Liberalen fordern die Fortsetzung der aufgegebenen Förderung
für transparente, freie, digitale Verschlüsselungssysteme wie GnuPG
(E-Mail-Verschlüsselung) in Verbindung mit einer Aufklärungs- und
Informationskampagne. Die Datensicherheit in diesem Bereich hat
eine wirtschaftlich-finanzielle sowie eine privat-bürgerrechtliche
Dimension und eine Aufgabe des Staates ist der in diesem Fall aktiv
notwendige Schutz der Privatsphäre.
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